Freitag, 23. November 2012

Funktionales Training - die neue Dimension


Funktionales Training ist ein recht moderner Begriff, dessen Ziel es ist, eine möglichst gleichmäßige Entwicklung der motorischen Grundeigenschaften unseres Körpers zu entwickeln:

  • Kraft
  • Ausdauer
  • Beweglichkeit
  • Koordination
  • Schnelligkeit
All das ist für die Menschen von besonderer Bedeutung, um den Herausforderungen des alltäglichen Lebens gerecht zu werden. Ich spreche jetzt nicht von modernen Menschen, dessen Herausforderungen nur allein aus Computer, Autofahren, Fernsehen, Fast Food usw. bestehen.
Denn der Alltag unserer Vorfahren war hart. Sie waren ständig auf Nahrungssuche und mussten ihre Lebensräume verteidigen. Allein das Jagen ausgewachsener Tiere mit Speer und Bogen, ist kein morgendliches Jogging. Denn da wird der ganze Körper gefordert."Der letzte Mohikaner lässt uns grüßen". Umso mehr haben die Eigenschaften durch den siegreichen Einzug unseres modernen Lifestyles an ihrer Bedeutung eingebüßt.
"Jetzt Moment mal!", sagt unser Leser. Wir wissen doch alle, dass körperliche Bewegung unsere Gesundheit und Lebensqualität verbessert. Richtig! Und deshalb gewinnt zeitorientiertes funktionales Training für uns an größerer Bedeutung.




Was ist zeitorientiert?

Die meisten führen ein Terminleben, wo alles Mögliche wichtig ist, bloß nicht das, was man wirklich braucht. Die Begriffe Zeit und Stress haben in unserem Vokabular ihren festen Platz eingenommen und sich deshalb Zeit für regelmäßiges Training zu nehmen, sollte von selbst kommen, denn es heißt ja bekanntlich "Wo ein Wille, ist auch der Weg".

Hast du den Willen in dir?

Kommen wir wieder zur Sache. Ein Athlet - aus dem griech. übersetzt "Sportler, Wettkämpfer" - (ich benutze gerne diesen Begriff, da er mir am passendsten erscheint) sollte all diese Eigenschaften des Körpers möglichst ausgeglichen in sich vereinen. So zusagen, die Mitte zu finden.
Natürlich liegt es in unserer menschlichen Natur, bestimmte Vorlieben zu haben. Auch mir, wie auch vielleicht dem ein oder anderen männlichen Leser, liegt persönlich die Kraft näher. Ist auch nicht verwunderlich, dass es der männlichen Natur näher liegt. Da spricht das Testosteron in uns.
Der Mythos Kraft fasziniert die Menschen schon seit antiker Zeit. Die Bewegung ohne sie ist gar nicht möglich. Das spüren wir erst dann, wenn sie deutlich nachlässt und unsere Lebensräume eingeschränkt werden. Ich meine nicht nur das Altersheim.

Achtung: Spezialisten zahlen ihren Preis

Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die Athleten, die sich auf den ein oder anderen Bereich im Training zu sehr spezialisieren, in restlichen Bereichen erhebliche Defizite aufweisen. Und das sind mit Jahren nicht nur auftretende Verschleißerscheinungen und Gelenkprobleme. Damit meine ich in erster Linie zu viel vom Ausdauertraining. Nichts gegen Ausdauer. Der menschliche Körper braucht ein gewisses Maß an Ausdauer und Laufen ist ein Teil davon. Aber der Mensch ist keineswegs für Marathon oder so ähnliche Sportarten geschaffen. Insbesondere für ältere Menschen, bei denen alterungsbedingt Muskelschwund eintritt, sollte Krafttraining gegenüber Ausdauertraining eine höhere Priorität einnehmen.


Die Mischung macht`s

Natürlich sollte man in einem der Bereiche eine Zeit lang verbleiben oder es sich als Schwerpunkt setzen. Nur so kann man auch einen bestimmten Fortschritt erreichen. Aber auch die restlichen Bereiche sollten nicht ganz aus dem Blickwinkel verloren werden. Denn die Abwechslung bringt uns nicht nur weiter, sondern macht auch Spaß. Das ist ein wichtiger Faktor, um lange, möglichst ein Leben lang dabei zu bleiben. Und das es dazu einer bestimmten Lebenseinstellung bedarf, sollte dem lieben Leser schon klargeworden sein - oder etwa nicht? Denn funktionales Training vereint all diese Eigenschaften in sich und gibt dem Athleten die Möglichkeit, auch an seinen Schwächen zu arbeiten. Denn eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied! Und dass die körperlichen Veränderungen unseres Erscheinungsbildes als positiver Nebeneffekt zu verstehen sind, kommt von selbst. Das war nur Spaß!


Die wahren Stärken

Bei all dem haben wir nur über die physikalischen Fähigkeiten unseres Körpers gesprochen. Aber da ist noch viel mehr! Und was mir persönlich am Herzen liegt sind die Charaktereigenschaften, auf die man sein Augenmerk legen sollte. Ja, das sollte man auch trainieren. Denn die Willenskraft, Geduld, Ehrlichkeit in erster Linie zu sich selbst und die Fähigkeit, eigene Schwächen zuzugeben und der Mut sich ihnen zu stellen, sind wichtige Voraussetzungen eines besseren Lebensweges.
Egal wie hart das Leben auch sein mag und die Tiefen der Ohnmacht uns herunterziehen. Es ist trotzdem wichtig, sich nicht unterkriegen zu lassen...
"Bla bla bla", sagst du. "Es klingt wie aus dem altmodischen Moralbuch und schon lange überfällig."
Es stimmt nicht, denn in unserer oberflächlichen Gesellschaft ist genau das aktuell wie noch nie. Es geht alleine um Dich. Niemand kann Dir wirklich helfen. Du musst es selber tun. Es liegt allein in Deiner Hand.

Ein starker Geist in einem starken Körper!

Warte nicht zu lange! Fange gleich an diesen faszinierenden und durchaus lohnenswerten Weg zu gehen und du wirst es nicht bereuen.


Das Team Crossathletik
Viel Spaß dabei!

1 Kommentare:

Dieser Artikel sagt recht wenig über funktionales Training aus, noch weniger sogar über funktionelles Training

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