"Zu unserer Natur gehört die Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod." Blaise Pascal

"Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben." Jacob Burckhardt

"Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber." Hafiz

"Wenn Du immer nur das tust, was Du bereits kannst, bleibst Du immer nur das, was Du heute bist."

"Der Mensch ist dazu geboren, Großes zu leisten, wenn er versteht, sich selbst zu besiegen." Bruce Lee

„Leben ist Veränderung. Veränderung ist Bewegung. Bewegung ist Leben."

Sonntag, 21. Juni 2015

Neu bei Crossathletik: Das Calisthenics-Street-Turngerüst

Unser neuestes Projekt: Das Calisthenics-Turngerüst, ab Juni 2015

Dank der Unterstützung der Gemeinde und des Hauptvereins konnten wir unseren Traum vom vielseitigen Trainingsgerät für den Outdoor-Bereich verwirklichen.
Vielen Dank an die zahlreichen Spender, die Zuschüsse der Gemeinde und des Hauptvereins!

Das Calisthenics-Turngerüst - ein Muss für ein effektives Training im Freien:
  • Mithilfe des Calisthenics Turngerüstes bauen Sie Ihre gesamte Muskulatur auf und fördern das körperliche Wohlbefinden. Ein toller Nebeneffekt der Kraftstation: Ein wohlproportionierter Körper!
  • Kinder lernen spielend die Signale und Impulse in ihrer Umgebung zu entdecken, zu erkennen und zu verarbeiten. Das Training am Turngerüst eignet sich hervorragend als Übungs- und Hindernisparcours, sowie zur Gleichgewichts- und Wahrnehmungsschulung.

Für jedes Alter zu empfehlen!

Jedes Vereinsmitglied ist herzlichst eingeladen, während der öffentlichen Trainingszeiten daran zu trainieren!

Ein Erlebnis für jeden Jugendlichen

Seit Herbst 2014 bietet die Abteilung Crossathletik auch ein vielseitiges, sportübergreifendes Trainings-Programm für Jugendliche von 10-15 Jahren an.
Mit Spiel und Spaß lernen unsere Jungs und Mädels sportliche Bewegungselemente aus Sportarten wie Turnen, Leichtathletik, Parcours und Yoga. Dabei bieten wir den Jugendlichen genug Chancen, sich körperlich und mental weiter zu entwickeln und die erlernten Fähigkeiten in unterschiedlichen Zirkeltrainings in motivierender Mannschaftsatmosphäre unter Beweis zu stellen. Der Spaß an der Bewegung steht dabei im Vordergrund.

Herzlich Willkommen bei den Crossathleten

Stellen Sie sich vor, es ist Sommer und Sie sind fit!
Wünschen Sie sich ein umfassendes Ganzkörpertraining aber Ihnen fehlt alleine die Motivation? Sind Sie lieber an der frischen Luft als in geschlossenen Räumen? Suchen Sie einen Ausgleich zum Alltagsstress oder möchten überflüssige Pfunde verlieren? Dann kommen Sie zum kostenlosen Probetraining und finden Sie den Weg zu Ihrer persönlichen Bestform!

Crossathletik – das Gruppentraining der besonderen Art.
Crossathletik ist einzigartig im Landkreis. Und einzigartig in der Wirkung. Unter der Anleitung unserer ausgebildeten Trainer trainieren Sie in jeder Altersgruppe und jeder Leistungsstufe sehr effektiv auf eine Verbesserung Ihrer körperlichen und geistigen Fitness hin.



Crossathletik ist aus grundlegenden, natürlichen Bewegungsmustern aufgebaut. Mit verschiedenen, abwechslungsreichen Elementen aus Gymnastik, Turnen, Yoga, kombiniert mit Kettlebell- und Krafttraining wird die gesunde und ganzheitliche Entwicklung Ihres Körpers unterstützt. Freuen Sie sich auf ein motivierendes Training draußen und in der Gruppe.

Sonntag, 30. Juni 2013

DM in Hamburg 2013

Am Wochenende des 4. bis 5. Mai strömten Tausende von Begeisterten nach Hamburg. Doch nicht etwa wegen des Deutschen Evangelischen Kirchentages – nein. Natürlich wegen der 3. Deutschen Meisterschaft im Kettlebelllifting, zu der Athleten aus ganz Deutschland anreisten. Darunter auch unser Wettkampfteam, bestehend aus acht Personen: unseren beiden Trainer Alex und Andi Fischer und den Wettämpfern Irina Jaquet, Maximilian Burger, Benedikt Sommer, Philipp Wiens, Lukas Schrafstetter und Nesthäkchen Florian Stapelfeldt. Es galt sich wie auch beim letzten Mal in der Disziplin des Biathlons zu beweisen, d.h. Reißen
DM in Hamburg 2013
und Stoßen (bzw. für Irina als Mädchen nur Reißen). Beides wird über einen Zeitraum von zehn Minuten ausgeführt, in denen der Athlet versucht, so viele Wiederholungen wie möglich auszuführen.
Die Sportler benutzen dabei Gewichte von 16 bis 32 Kilogramm, von denen sie beim Stoßen jeweils eines pro Hand von der Brust über den Kopf in die „Lockout“-Position stoßen. Beim Reißen führt man eine Kettlebell wiederholt zwischen die Beine und in die Lockout-Position über Kopf, wobei nur ein Handwechsel in den gesamten zehn Minuten erlaubt ist. Die volle Zeit durchzuhalten ist sehr anstrengend und fordert nicht nur körperlich, sondern vor allem mental. Eine außergewöhnliche Sportart. Außergewöhnlich war dieses Jahr auch unsere Unterkunft; da, bedingt durch den Evangelischen Kirchentag, schon Monate vorher sämtliche Hotelzimmer in und um Hamburg ausgebucht waren, schliefen wir (mit freundlicher Genehmigung von Johann Martin) in der Sporthalle des AC Hamburg, wo auch der Wettkampf stattfand.
Dies hatte aber keinen negativen Einfluss auf die Leistungen unserer Athleten. Das größte Problem war wohl, dass durch die Allgegenwärtigkeit der Wettkampfatmosphäre die Aufregung bei den Meisten ersichtlich war.. Als dann aber die Meisterschaft eröffnet wurde und man mit dem ersten Set begann, war alles wie weggeblasen. Durch die Motivation durch das Publikum und die Trainer wurde man zu Bestleistungen angetrieben. Dies zeigte sich auch in der Medaillenausbeute: drei Mal Gold, zwei Mal Silber, ein Mal Bronze.

Dazu kommt noch ein Pokal, den unser jüngster, Flo, für die zweitmeisten Punkte insgesamt gewonnen hat. Mit 87 Wiederholungen im Stoßen und 160 im Reißen mit der 16kg Kettlebell setzte er mit seinen 14 Jahren ein Zeichen und erntete großes Lob. Nach dem Wettkampf hieß es aber erst mal, die Stadt Hamburg zu erkunden. Die meisten waren zum ersten Mal in der Elbmetropole. Leider hatte die Zeit nur für eine kleine Runde zu den Landungsbrücken, samt Stärkung im Hardrock-Cafe, über das Rathaus, bis zur Binnenalster gereicht, was aber für einen groben Überblick gereicht hat. Florian und Irina fahren dieses Jahr zusammen mit Trainer Andi zur Deutschen Jugendeuropameisterschaft, die ebenfalls in Hamburg stattfindet. Dort haben zumindest sie noch einmal die Möglichkeit mehr von dieser tollen Stadt zu sehen.

Zuletzt möchten wir, das Team Crossathletik, uns noch für die Gastfreundschaft der Hamburger und des Athletenclub Hamburg bedanken, ohne die wir wahrscheinlich Campen hätten müssen. Außerdem herzlichen Dank an den TSV Gilching-Argelsried e.V., der uns den Bus für unsere Fahrt zur Verfügung gestellt hat und an unsere Trainer Andi und Alex ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre!

Lukas Schrafstetter

Freitag, 1. Februar 2013

Die heimliche Macht der Faszien

Faszie (plural Faszien, Adjektiv faszial; aus dem Lateinischen: „Band, Bündel, Verbund“) bezeichnet die Weichteil-Komponenten des Bindegewebes, die den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk durchdringen.

Aber was sind Faszien genau? Und was machen sie in unserem Körper?

Jeder Muskel ist umhüllt von einer Faszie. Diese hat die Aufgabe, dass der Muskel an der richtigen Stelle gehalten wird und dass eine optimale Kraftübertragung von Muskel zu Knochen sowie von Muskel zu Muskel gewährleistet wird.

Die Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen was das Thema Faszien betrifft.

Faszien können viel mehr als ihr glaubt!!!

Wusstet ihr das Faszien sogar autonom auf Stress reagieren und damit unabhängig vom Muskel arbeiten?

In der folgenden WDR-Reportage Quarks & Co erfahrt ihr mehr über die „heimliche Macht der Faszien“

Hier gehts zur Reportage

Euer Crossathletik Team

Samstag, 26. Januar 2013

Rumpf

   „Meine Stärke  kommt aus meinem Bauchbereich.  
Dort liegen der Körperschwerpunkt und die Quelle
wirklicher Kraft“
   Bruce Lee        

Alles in unserem Universum, wie z. B.  Sonnensystem oder Atome, haben einen zentralen Punkt, um den sich alles dreht. So besitzt auch der menschliche Körper ein Kraftzentrum, das als Rumpf oder auch Core bezeichnet wird. Der Rumpf ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Körpers und bildet den zentralen Ausgangspunkt für Kraft und Bewegungsleistung. Core-Training ist ein natürliches Phänomen, das schon in der frühkindlichen Entwicklungsphase beginnt. Die meisten Babys haben einen intensives Core-Training hinter sich, bevor sie bereits ihre ersten Schritte wagen. Dabei trainieren sie vor allem die Wirbelsäule und die Hüftmuskulatur, die sie für die Kontrolle des gesamten Körpers benötigen. Sie rollen über ihre Längsachse, stützen sich, krabbeln und versuchen dann aufzustehen, fallen und versuchen es erneut. Das alles machen sie intuitiv ohne dass ihnen jemand was vormacht. Die Natur hat uns das schon alles in die Wiege gelegt.


   Bedeutung
Core beschreibt den Körperbereich zwischen Zwerchfell und Hüfte. Hier liegt das Kraftzentrum und der Schwerpunkt unseres Körpers. Beim Core-Training geht es nicht um Kraft und Stärke, sondern um Stabilität und Koordination. Stabilität ist die Fähigkeit, Bewegungen und Kräfte zu lenken und zu kontrollieren. In erster Linie bilden die tiefen Muskeln im Rücken, sog. tonische Muskulatur, und die tiefsten Schichten der Bauchmuskulatur, die Stabilität des Rumpfes. Sie werden von motorischen Programmen reflexgesteuert und automatisch als erste Muskeln bei den Bewegungen und Widerständen aktiviert.
Die Rumpfmuskulatur balanciert Kräfte aus, die in unserem Körper wirken, und verteilt sie zweckmäßig. Bei mangelnder Beweglichkeit muss der Rumpf diese Kräfte zum Teil absorbieren. Schlechte Bewegungsmuster, muskuläre Dysbalancen, mangelnde Beweglichkeit und schlechte Haltung können eine Veränderung der Reaktionen und der Stabilisierungsfunktionen der tiefen Muskulatur bewirken. Das kann zu Verletzungen, z. B. im Rücken, führen und mindert die Kraftentfaltung.

  Funktion
Bevor die Bewegungen der Extremitäten stattfinden, werden die lokalen, tonischen Muskeln wie M. transversus abdominis sowie auch autochtonen Rückenmuskeln M. multifidii reflektorisch angesteuert, um die Wirbelsäule bei der Fortbewegung zu stabilisieren.

   Antirotation
In den meisten alltäglichen Bewegungen ist die Hauptaufgabe der Rumpfmuskulatur, isometrischen Halt zu geben und den Grad der Rotation im Rumpf zu limitieren. Deswegen sollte die Rumpfmuskulatur so trainiert werden, wie sie im Leben gebraucht wird: als Stabilisator. 
Die Rotationsfähigkeit der Lendenwirbelsäule beträgt nur je 2° pro Wirbel und 5° zwischen L5 und dem Kreuzbein und damit nur 13° im gesamten Rotationsumfang  der LWS*. Deswegen sollte die Rumpfmuskulatur weniger als Rumpfbeuger und Rumpfdreher angesehen werden, sondern viel mehr als Anti-Beuger und Anti-Dreher.

   Bauchpresse
Gleichzeitige bewusste Kontraktion der Bauchwandmuskeln zusammen mit dem Zwerchfell und dem Beckenboden erhöhen den intraabdominalen Druck in der Bauchhöhle (sog. Bauchpresse). Die Wirkung der Bauchpresse stabilisiert den Rumpf, entlastet insbesondere die Lendenwirbelsäule und versteift die Rumpfwand. Dieser Mechanismus wird automatisch beim Heben schwerer Lasten eingesetzt. Dadurch verringert sich die Druckbelastung der Zwischenwirbelscheiben um bis zu 50% im oberen und um etwa 30% im unteren Lendenwirbelsäulenbereich. Gleichzeitig wird der Kraftaufwand der autochthonen Rückenmuskulatur um mehr als die Hälfte reduziert.
Achtung: Die Bauchpresse sollte nur in bestimmten Phasen im Leistungssport und bei gesunden und gut trainierten Athleten Ihre Verwendung finden. Menschen mit Herzkreislaufproblemen und hohem Blutdruck sollten es vermeiden und Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

   Rumpfstabilitätstraining
Core-Training bedeutet "Trainieren von Bewegungsmustern und Stabilität" und verbindet obere und unteren Extremitäten. Deswegen sollte es eine zentrale Rolle,am besten am Anfang des Trainings, in jedem Trainingsprogramm haben. Bei den meisten Bewegungen arbeitet die Bauchmuskulatur und der Rückenstrecker eng mit der Hüfte und  der Oberschenkelmuskulatur zusammen. Deswegen sollten sie möglichst nicht isoliert trainiert werden, sondern zusammen. Da der Rumpf der zentrale Ausgangspunkt für Kraft und Bewegungsleitung ist, sollte die Kraft in den Extremitäten nicht die der Rumpfmuskulatur übersteigen.
Stabilitätstraining sollte zunächst stützend oder stehend am Boden ausgeführt werden, um den Bewegungsablauf am festen Untergrund sicher zu erlernen. Instabile Unterlagen sind nur für fortgeschrittene Athleten von Nutzen.

Fazit: Ein funktionell gut trainierter Rumpf hilft Ihnen nicht nur Verletzungen zu vermeiden, sondern verbessert auch ihre Leistungsfähigkeit, in dem Sie schneller laufen, härter schlagen, weiter werfen werden und dabei noch länger gesund bleiben.